das ende naht

So langsam realisiere ich, das die Zeit in meinem neuem Lieblingsland zu Ende geht. Unsere letzten 11 Tage nach den Cook Islands waren allerdings noch mal richtig schön! Obwohl, wie ich ja schon des öfteren erwähnt habe, Auckland nicht grad unsere Lieblingsstadt ist, sind wir noch eine Nacht dort geblieben. Anou, unser Lieblingsinder aus Katikati ist nämlich vorbeigekommen um uns zu verabschieden. Das haben wir natürlich nochmal richtig gefeiert und ich weiß echt nicht wann ich das letzte mal so viel getanzt hab. Weiter gings dann aber am nächsten Tag trotzdem nach Whangarei. Unser ride hat auf dem Weg allerdings noch ein paar Touristops für uns gemacht. Zum einen war das der Mt Eden, auf dem man eine richtig gute Sicht über komplett Auckland hat und zum anderen die Whangarei falls, das sind Wasserfälle ziemlich direkt in der Stadt Whangarei. Danach hat er uns netterweise auch direkt bei unserem Couchsurfhost abgeliefert. Das der zwar total lieb ist, aber absolut nicht still sitzen kann hat man sofort gemerkt, als er in der Sekunde in der wir ankamen mit uns und noch 3 anderen Couchsurfen die er zur Zeit zu Gast hatte zum fischen gefahren ist (übrigens nicht so der gechillte Fischer, die Wanderung zum Fishibgpoint war länger als das Angeln selbst). Das allerdings nach, wie uns eine der Couchsurfer erzählt hat, morgendlichem Fitnessstudio und einer 4 stündigen Wanderung durch die Whangarei Heads. Der Mann ist nicht umsonst einer der beliebtesten Hosts auf der Website (er hat schon 5 Visitorbooks voll mit Namen von Leuten die er gehostet hat!). Abends haben wir alle zusammen noch einen großen Topf Spaghetti Bolongnese gekocht. Unseren eigentlichen Whangarei Programmpunkt haben wir dann am nächsten Tag abgehandelt. Und zwar waren das die Abby Caves. Das sind kostenlose Glühwürmchenhöhlen die man selbst mit Taschenlampe guten Schuhen und naja unserer Meinung nach ohne Hosen erkunden kann. Die Höhle war auch noch mal ein richtiges Highlight man steht oft bis über die Knie im Wasser und muss richtig rumklettern, zudem schaun die Glühwürmchen einfach überragend aus! Wie ein Sternenhimmel, nur dass die Sterne auch unter und neben einem sind. Obwohl uns Stu (Couchsurfinghost) angeboten hat noch so lange zu bleiben wie wir wollen, ging es weiter auf eine kleine Farm in der Nähe von Whananaki, ca. 40km von Whangarei. Dort hatten wir nämlich eine wwoofing Stelle ausgemacht. Tim der Owner ist Maori und hat uns auch richtig viel über deren Geschichte beigebracht und uns viele Orte gezeigt. Außer uns waren noch 2 andere Wwoofer da und so wurde es (ok auch weil Tim ca. der lustigste Mensch überhaupt ist) nie langweilig. Unsre Arbeit bestand eigentlich hauptsächlich darin seiner Tochter und ihrem Freund beim Hausbau zu helfen. Auch wenn sich die ganze Familie mit bedanken und schlecht fühlen weil wir ja sooo hart gearbeitet haben (ja klar :D) echt nicht zurück halten konnte, hat das ganze richtig Spaß gemacht und Hans, der Schwiegervater von Tims Tochter (ehemaliger Holländer übrigens) hat auch immer alles schön erklärt und so hat man auch noch richtig was gelernt. Das ist übrigens noch eine Sache die ich so schön finde hier, jetzt sind wir schon 9 Monate in einem Land unterwegs und trotzdem sieht und lernt man jeden Tag wieder was komplett neues. Nicht nur der Holländische Teil der Familie, sondern auch Tim selbst konnten übrigens richtig gut kochen. Tim ist allerdings mit Leas Vegetarismus nicht so ganz klar gekommen, weil er sich immer Gedanken gemacht hat, dass sie auch ja genug kriegt und sich nicht ausgeschlossen fühlt. So gab es dann den Fleischteil des Essens in gleicher Form nur eben vegetarisch für Lea. Das heißt Getreidespinatbällchen in Tomatensoße wenn wir Meatballs in Tomatensoße hatten, Omelett in gleicher Form wie unser Steak und ja ein Entenförmiges gefülltes Brot als es für uns Ente gab. Wir mussten übrigens nicht an allen Tagen arbeiten, sondern wurden auch mal für einen Tag an Tims Lieblingsplatz (ein richtig schöner Strand!) oder einen Besuch im Bird Recovery Center, freigestellt. In letzterem haben wir übrigens endlich einen echten Kiwi gesehen! Wir durften ihn sogar streicheln (Sparky – so heißt der leider nur noch einbeinige Kiwibird ist der einzige Kiwi der Welt den man so streicheln darf übrigens). Heute mussten wir dann leider tschüss sagen.. und jetzt naja jetzt sitzen wir mit viel Essen eingedeckt am Flughafen und bleiben auch die Nacht dort, bis es dann morgen früh weiter geht nach Sydney. Von dort aus gehts dann 3 Wochen ein bisschen durch Australien. Wird bestimmt ganz cool auch wenn ich im Moment eher weniger begeistert davon bin Neuseeland zu verlassen – es ist hald doch einfach ein tolles Land, dass ich sehr in mein Herz geschlossen hab. Also bis zum nächsten Mal, dann aus dem Land der Kängurus.

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